Was, wenn oben und unten vertauscht sind?

Wir glauben, wir stehen auf der Außenseite einer Kugel. Doch was, wenn wir auf der Innenseite leben — und das Licht uns täuscht?

Die radikalste Frage der Kosmologie

Was, wenn die Erde keine konvexe Kugel ist, auf deren Außenseite wir leben — sondern eine konkave Sphäre, auf deren Innenseite wir uns befinden?

Das Modell

In der Zellularkosmologie: - Wir leben auf der Innenfläche einer kugelförmigen Schale - Im Zentrum brennt ein leuchtender Kern — die Sonne - Licht folgt gekrümmten Bahnen durch einen radialen Äther - Diese Krümmung erzeugt die Illusion einer konvexen Erde

Warum wir es nicht merken

Unser gesamtes optisches System — Augen, Teleskope, Kameras — setzt geradlinige Lichtausbreitung voraus. Wenn Licht sich aber krümmt, wird eine konkave Innenfläche als konvexe Außenfläche wahrgenommen. Die Illusion ist perfekt.

Die Kreisinversion

Mathematisch beschreibt eine Kreisinversion (oder Möbius-Transformation) exakt die Abbildung zwischen dem kopernikanischen und dem zellularkosmologischen Modell. Beide sind geometrisch äquivalent — nur die physikalische Interpretation unterscheidet sich.

Was sich ändert

Wenn wir innen leben statt außen, dann: - Hat das Universum eine Grenze (die Erdschale) und ein Zentrum (die Sonne) - Ist der Mensch nicht verloren im Unendlichen - Hat der Kosmos eine Struktur und einen Sinn

Manchmal muss man die Welt auf den Kopf stellen, um sie richtig herum zu sehen.

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