Was, wenn die Erde keine konvexe Kugel ist, auf deren Außenseite wir leben — sondern eine konkave Sphäre, auf deren Innenseite wir uns befinden?
In der Zellularkosmologie: - Wir leben auf der Innenfläche einer kugelförmigen Schale - Im Zentrum brennt ein leuchtender Kern — die Sonne - Licht folgt gekrümmten Bahnen durch einen radialen Äther - Diese Krümmung erzeugt die Illusion einer konvexen Erde
Unser gesamtes optisches System — Augen, Teleskope, Kameras — setzt geradlinige Lichtausbreitung voraus. Wenn Licht sich aber krümmt, wird eine konkave Innenfläche als konvexe Außenfläche wahrgenommen. Die Illusion ist perfekt.
Mathematisch beschreibt eine Kreisinversion (oder Möbius-Transformation) exakt die Abbildung zwischen dem kopernikanischen und dem zellularkosmologischen Modell. Beide sind geometrisch äquivalent — nur die physikalische Interpretation unterscheidet sich.
Wenn wir innen leben statt außen, dann: - Hat das Universum eine Grenze (die Erdschale) und ein Zentrum (die Sonne) - Ist der Mensch nicht verloren im Unendlichen - Hat der Kosmos eine Struktur und einen Sinn
Manchmal muss man die Welt auf den Kopf stellen, um sie richtig herum zu sehen.