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Optische Identität trotz sehr unterschiedlicher Modelle

von Dimi · 2026-06-09

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Originaltext

Die Winkelgröße von Sonne und Mond betragen beide 0,5°. Allein, dass diese beiden so unterschiedlichen Himmelskörper (Größe und Position) für den Beobachter fast genau dieselbe Größe haben, ist ein doch sehr unwahrscheinlicher Zufall. Aber das eigentlich Erstaunliche ist, dass die Konstanz der Winkelgröße im AK (im Azentrischen Kosmos) durch ihren konstanten Abstand von Sonne und Mond zum erdgebundenen Beobachter haben, und dass diese Konstanz im ZK (Zellularkosmos) eine völlig andere Erklärung hat: Die Sonne nähert und entfernt sich vom Beobachter, und ihre Winkelgröße müsste entsprechend zunehmen und abnehmen. Aufgrund der linsenartig wirkenden Lichtbrechung vergrößert sich jedoch ihre Scheibe, wenn sie weiter weg ist, so, dass ihre Winkelgröße konstant bleibt.

Für den Mond gilt dasselbe wie für die Sonne. Er behält seine konstante Winkelgröße, unabhängig davon, ob er in Opposition oder Konjunktion zur Sonne steht. Denn im AK ist die Erde der Mittelpunkt seiner Orbitalbahn, und im ZK steht er nicht hinter der Sonne, sondern als einziger Planet vor ihr.

Bei den übrigen Planten (Venus, Merkur, Mars, Jupiter und Saturn) haben wir aber ein zusätzliches Problem: Ihre Winkelgröße verkleinert sich drastisch, wenn sie in annähernder Konjunktion mit der Sonne stehen (in exakter Konjunktion sind sie aufgrund der Helligkeit der Sonne nicht zu erkennen). Im AK stehen sie dann wirklich in Opposition zur Erde (die Sonne befindet sich zwischen Planet und Erde), im ZK befinden sie sich zwischen Sonne und Himmelsfeste. Im AK ist klar, dass sie sich dann sehr weit weg befinden (mindestens der Durchmesser der Erdumlaufbahn liegt zwischen Planet und Beobachter), was ihre drastisch verkleinerte Größe mühelos erklärt. Im ZK muss man eine verstärkte Lichtkrümmung durch einen perisolare Äthergradienten annehmen, weshalb sich der Durchmesser der Planetenscheiben verkleinert.