Kapitel 7

Das Wesen der Gravitation

The Nature of Gravitation

Das Wesen der Gravitation

Im zellulären Kosmos ist Gravitation keine mysteriöse Anziehungskraft, die Massen über leeren Raum zusammenzieht. Sie ist eine Druckkraft — das Ergebnis eines allseitigen Flusses ultramundaner Teilchen, die von Materie teilweise absorbiert werden.

Le Sages kinetische Gravitationstheorie

Strahlung vs. Gravitation nach Le Sage

Georges-Louis Le Sage (1748) schlug vor, dass der Raum mit winzigen, schnell bewegten Teilchen (corpuscules ultramondains) gefüllt ist, die in alle Richtungen strömen. Wenn zwei massive Körper nahe beieinander sind, beschattet jeder den anderen vor einem Teil dieses Flusses, wodurch ein Netto-Innendruck entsteht — was wir als Gravitationsanziehung wahrnehmen.

Diese Theorie erklärt elegant: - Das Abstandsgesetz (geometrische Abschattung) - Warum Gravitation immer anziehend ist (Abschattung kann den Fluss nur reduzieren) - Warum Gravitation proportional zur Masse ist (mehr Masse = mehr Abschattung) - Warum Gravitation nicht abgeschirmt werden kann (der Fluss durchdringt alle Materie, wird nur teilweise absorbiert)

Warum Gravitation keine radiale Zugkraft sein kann

Im Standardmodell ist Gravitation eine radiale Anziehungskraft, die zum Massenzentrum gerichtet ist. Aber das schafft fundamentale Probleme:

  1. Kein Mechanismus: Wie „zieht" Masse andere Masse über leeren Raum an? Newton selbst nannte dies „eine so große Absurdität".
  2. Unendliche Geschwindigkeit: Gravitationseffekte scheinen sich instantan auszubreiten (Laplace), was der Lichtgeschwindigkeitsgrenze widerspricht.
  3. Energiequelle: Eine ewige Anziehungskraft benötigt eine Energiequelle — woher kommt sie?

Le Sages Druckgravitation löst alle drei Probleme.


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Antigravitation

Antigravitation erklärt

Über Druckstrahlung, vergessene Physiker und das Geheimnis des Coral Castle — ein Beitrag zur Zellularkosmologie

Gravitation gilt als die am besten verstandene Grundkraft der Natur. Newton beschrieb sie mathematisch mit einer Präzision, die bis heute in der Raumfahrt eingesetzt wird. Einstein verfeinerte das Bild zur Raumzeitkrümmung. Dennoch hat keine dieser Theorien jemals beantwortet, wie Gravitation tatsächlich funktioniert — durch welchen physikalischen Mechanismus eine Masse auf eine andere wirkt, ohne sie zu berühren, ohne ein Medium, über beliebige Distanzen hinweg.

Newton erkannte dieses Problem bereits 1692 in einem Brief an Richard Bentley:

„Dass ein Körper auf einen anderen durch das Vakuum wirken soll, ohne Vermittlung von irgendetwas anderem, durch das und wodurch ihre Kraft und Wirkung von einem zum anderen übertragen werden könnte, ist für mich eine so große Absurdität, dass ich glaube, kein Mensch mit der Fähigkeit zu kompetenten Denkens kann jemals darauf verfallen."

Newtons „Hypotheses non fingo" war keine Bescheidenheit, sondern bewusste Grenzziehung: Er beschrieb das Verhalten, nicht die Ursache. Der Mechanismus blieb offen und ist es bis heute.

Anziehung ist kein physikalischer Begriff

Die Alltagssprache verleitet zu einer gefährlichen Vereinfachung: Gravitation „zieht an". Doch Anziehung ist keine physikalische Erklärung — sie ist eine phänomenologische Beschreibung. Ein Staubsauger „saugt" auch keinen Staub auf, sondern erzeugt Unterdruck, während der höhere Luftdruck dahinter den Staub ins Rohr schiebt. Der Mechanismus ist Druck — kein Zug.

Wer auf einer Waage steht, misst eine dauerhafte, statische Kraft. Diese überträgt permanent Impuls. In der gesamten restlichen Physik gilt: Kraft ist Impulsübertrag pro Zeit. Impuls kommt von irgendwo — von Teilchen, Wellen, einem Medium. Die Standardphysik hat für die statische Gravitationskraft keine Antwort: Weder Newtons Fernwirkung noch Einsteins Raumzeitkrümmung beschreiben einen Mechanismus.

Le Sage und das Beschattungsprinzip

Der Genfer Physiker Georges-Louis Le Sage (1724–1803) postulierte ein allgegenwärtiges Bombardement winziger Teilchen — corpuscules ultramondains — die den Raum in alle Richtungen durchdringen. Eine einzelne Masse wird gleichmäßig von allen Seiten getroffen: kein Nettodruck. Aber zwei Massen beschatten sich gegenseitig. Die einander zugewandten Seiten empfangen weniger Teilchenstrom als die abgewandten. Dieser Druckunterschied treibt die Massen aufeinander zu.

Das Modell liefert automatisch das 1/r²-Gesetz aus der Kugelgeometrie: Die Strahlung verteilt sich auf wachsende Kugeloberflächen, die mit r² zunehmen. Die Kraftdichte nimmt entsprechend ab, genau wie Lichtintensität mit der Entfernung.

Maxwell und Kelvin verwarfen Le Sages Ansatz wegen der Überhitzung: Absorbierte Teilchen würden Materie in astronomisch kurzer Zeit auf unbeobachtbare Temperaturen aufheizen. Dieser Einwand widerlegt jedoch nur eine spezifische Zusatzannahme — dass die Teilchen absorbiert werden. Bei elastischer Streuung oder einem energetisch offenen System entfällt das Problem.

In der Zellularkosmologie ist das System offen: Energie wird kontinuierlich vom Zellkern eingetragen, durchfließt die Zelle und verlässt sie als Erdwärme. Das Aufheizungsproblem löst sich im Durchflussmodell.

Gravitation als Druckgefälle

Der Zellkern ist die singuläre Strahlungsquelle. Ätherteilchen strömen vom Kern zur Peripherie. An der Schale wird ein Teil reflektiert und läuft dem ausströmenden Fluss entgegen.

Das Ergebnis ist ein Druckgefälle: Vom Kern nach außen wirkt Vorwärtsdruck, von der Peripherie nach innen Rückstrahlung. Je näher ein Objekt am Kern ist, desto mehr Rückstrahlung trifft es — das Gefälle (die Schwerkraft) wird kleiner. Was wir als Schwerkraft erleben, ist die Differenz zwischen Vorwärtsdruck und Rückstrahlung, die mit 1/r² abnimmt.

Was wir als „Gewicht" messen, ist der Strahlungsdruck vom Kern, der uns gegen die Schale drückt, und der Gegendruck der Schale. Schwerelosigkeit im Orbit ist Druckgleichgewicht: Vorwärtsdruck und Rückstrahlung gleichen sich aus.

Antigravitation: Die Trichter-Diode

Wenn Gravitation ein Druckgefälle ist, dann ist Antigravitation seine Umkehrung durch Geometrie. Ein Trichter in einem isotropen Teilchenstrom wirkt als Druckdiode: Teilchen, die auf die weite Öffnung treffen, prallen an den Wänden ab und übertragen viel Impuls. Teilchen auf die Spitze finden kaum Wand — sie passieren fast ungehindert. Der Nettodruck ist asymmetrisch: Der Trichter wird zur Spitze hin gedrückt.

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Diese Simulation zeigt quantitativ: Der Impulsübertrag von der weiten Öffnung ist systematisch größer als von der Spitze. Die Nettokraft zeigt dauerhaft zur Spitze — emergent, ohne vorgegebene Richtung.

Ein deformierter Atomkern mit Quadrupolmoment wirkt als mikroskopischer Trichter im Ätherstrom. Sind alle Kerne kohärent ausgerichtet, summieren sich diese Asymmetrien zu einer makroskopischen Diodenwirkung — der Körper erfährt einen Nettodruck entgegen der Schwerkraftrichtung.

Coral Castle und die Langhörner der Mönche

Edward Leedskalnin baute zwischen 1923 und 1951 in Florida allein ein Monument aus Korallengestein — das Coral Castle. Einzelne Blöcke wiegen bis zu 30 Tonnen. Augenzeugen berichteten, er habe trichterförmige Vorrichtungen per Kabel an ein Kästchen angeschlossen und damit Steine schwerelos gemacht.

Aus Tibet sind ähnliche Berichte überliefert: Mönche sollen im Halbkreis mit Langhörnern und Trommeln einen Resonanzpunkt auf Felsen erzeugt haben, der diese schwerelos machte.

Beide teilen fokussierte Schallgeometrie. Der Trichter bündelt Schallenergie im Brennpunkt, der Halbkreis aus Hörnern erzeugt kohärente Überlagerung im Fokus. Dort entsteht hochkohärente longitudinale Schwingung — Druckwellen, die mechanisch auf Atomkerne wirken. Bei ausreichender Intensität und richtiger Frequenz richtet diese Schwingung die Kernmomente kohärent aus, analog zur Kernspinresonanz, nur akustisch angetrieben.

Die entscheidende Bedingung ist vertikale Ausrichtung mit der Trichterachse nach oben. Dann wirken die Kerne als makroskopische Druckdiode gegen die Schwerkraftrichtung. Leedskalnins „Kästchen" war vermutlich ein Frequenzgenerator zur Suche der Resonanzfrequenz des Gesteins.

Die Tibetaner nutzten tiefe Frequenzen — einige Dutzend Hertz. Tiefe Frequenzen haben lange Wellenlängen, durchdringen Materie tief und koppeln mechanisch stärker ans Kristallgitter.

Mechanismus der Antigravitation

Die Standardphysik kennt ausgerichtete Atomkerne, aber keinen Grund für deren Gravitationsrelevanz, da Gravitation dort nur an Masse koppelt, nicht an Orientierung.

Im Druckmodell der Zellularkosmologie ergibt sich dieser Grund zwingend: Ist Gravitation ein Richtungsphänomen — ein Druckgefälle — dann ist die geometrische Orientierung der Streukörper direkt gravitationsrelevant. Kohärent ausgerichtete Atomkerne bremsen den Ätherstrom aus der Schwerkraftrichtung stärker als den entgegenkommenden. Das Druckgefälle kehrt sich um — der Körper wird nach oben gedrückt.

Antigravitation ist somit keine mystische Kraft, sondern Gleichrichtung der Gravitation durch Geometrie. Ein Mechanismus, den Leedskalnin und tibetische Mönche möglicherweise empirisch entdeckt hatten, lange vor dem theoretischen Rahmen.


Schwerkraftwerk

Title: Ein Schwerkraftwerk zur Energiegewinnung Date: 2016-11-01 Labels: Auftriebskraftwerk Das erste "Schwerkraftwerk" (oder "Kapillarkraftwerk") der Welt mit über 100% Wirkungsgrad wurde vom Münchener Philanthropen Hans Weidenbusch erfunden. Es ist zum Patent angemeldet, billig, wartungsfrei, umweltfreundlich, skalierbar. Das Energieproblem der Menschheit wäre damit gelöst. Wieder mal?

Kapillareffekt (Kapillarwirkung)

"Flüssigkeiten steigen in engsten Röhrchen entgegen der Schwerkraft nach oben. Je feiner das Röhrchen und die Oberflächenspannung, desto größer die Steighöhe. Der Kapillareffekt entsteht durch das Zusammenwirken der Kohäsion/Kohäsionskraft zwischen den Molekülen eines Stoffes (Flüssigkeit) und der Adhäsion/Adhäsionskraft zwischen den Molekülen unterschiedlicher Stoffe (Flüssigkeit/Innenwand des Röhrchens)."

Je kleiner der Durchmesser, desto größer sind der Kapillardruck und die Steighöhe. In einer Kapillare von 2 µm Durchmesser (1 µm Radius) betragen, entsprechend der Formel unten, die Steighöhe von benetzendem Wasser 14 Meter und der Kapillardruck 1,4 bar.Wikipedia

Die Steighöheheiner Flüssigkeitssäule ist gegeben durch:

{\displaystyle h={{2\sigma \cos {\theta }} \over {\rho gr}}} Dabei ist:

{\displaystyle \sigma } = Oberflächenspannungθ = Kontaktwinkelρ = Dichte der Flüssigkeitg = Schwerebeschleunigungr = Radius der Röhre

Kapillareffekt in Abhängigkeit vom Rohrquerschnitt

Minimalistisches Kraftkwerkdesign ohne Schwimmer?

Würde die ultimative, fluide Form ohne Schwimmer oder sonstige bewegte Teile (bis auf das Schaufelrad funktionieren? Kann durch das Kurzschließen des Schwerkraftdifferenzpotenzials zwischen rechter und linker Seite wird eine permanente Ausgleichsbewegung in Gang gesetzt werden? Aufgrund der Kapillarkräfte, die der Schwerkraft bekanntermaßen entgegen wirken, statt sie zu verstärken (sonst könnte ja kein Baum seine Kapillarsäfte halten - unabhängig vom Atmungskreislauf), wird rechts ein Teil der Wassermasse (wie mit nach oben gerichteten Widerhaken) "in der Schwebe" gehalten. Dadurch nimmt aber das resultierende Gesamtgewicht der rechten Wassermasse ab, der Gegendruck nach rechts müsste stärker sein, als der nach links. Folglich müsste ein Kreislauf in Gang kommen, da kein einziger Tropfen zu einem Druckausgleich von links nach rechts verdrängt werden kann, ohne dass dafür wieder einer zurückfließt. Wo ist der Denkfehler? Antwort: Der Innenwiderstand der Kapillare ist um ein Vielfaches größer, als der hydrostatische Druck der nichtkapillaren korrespondierenden Flüssigkeitsmenge, unahängig von der schwerkraftneutralisierenden Adhäsionskraft! Die Wassermoleküle sind quasi an die Wände angekettet, klettern aber nicht höher, als die Wände! Von unten drängt also auch nicht mehr nach, als zur Benetzung nötig wäre.

Die Flüssigkeit steigt aufgrund von Adhäsionskräften an die Wand des Röhrchens und somit lediglich bis zu dessen Ende, selbst wenn die Kapillarität eine größere Steighöhe erlaubte. - Kapillarität

Die Kohäsionstheorie des Wassertransports

Welche gigantische Kraft zieht im Baum immer neues Wasser von den Wurzeln nach oben? Wenn die Kapillare voll ist und oben etwas verdunstet (über Blattporen), wie erfolgt der bis in die Wurzeln reichende "Nachruck"? Müsste da nicht zumindest - wie bei einer Autoschlange - ein Pulsieren statt einem kontinuierlichen Fluß entstehen?

"Nimmt man zusätzlich einen hohen Luftdruck an, der die Wassersäule weiter in die Kapillare hineindrückt, kann bei dünnen Kapillaren eine Steighöhe von 10 Metern erreicht werden. KAPILLARKRÄFTE reichen jedoch als Erklärung für den Wassertransport in Bäumen BEI WEITEM nicht aus. ... Durch den ZUSAMMENHALT der Wasser-Moleküle (Kohäsionskräfte), wirkt der über die Wasserabgabe erzeugte SOG nicht nur auf unmittelbar benachbarte Moleküle, sondern auf die GESAMTE WASSERSÄULE in den Wasserleitungsbahnen der Leitbündel (Xylem) bis hinab in die Wurzel und hält so stets eine kompakte Wassersäule aufrecht."

Das ist genau dasselbe Argument wie beim menschlichen Herz, desse Pumpleistung niemals ausreicht, um das Blut durch die Haargefäße zu pressen. Da müssten die Gefäße ja selbst "mitpumpen" (Gefäßperistaltik), was aber auch widerlegt wurde. Also steht die Wissenschaft auch angesichts eines 30 m hohen Baumes vor einem Rätsel.

Aufklärung ist wichtiger als Einsparung

Wer will den Fortschritt und wer will ihn verhindern?

"Ewig-Gestrige wird es auch morgen geben!"- Hans Weidenbusch

Es geht nicht um ein paar Milliarden hin oder her! Die Menschheit ließ sich lange genug schröpfen, weil sie sich von selbternannten Experten abhalten ließ vom Selber-Denken. Noch wichtiger, als die kostenlose Energieversorgung für den einzelnen, ist eine breite gesellschaftliche Diskussion und Begriffsklärung, um die Fronten zu klären.

Weitere Patente für Auftriebskraftwerke

Auftriebskraftwerk nach Guillaume, 1928 Belgien Pat. Nr. 359840

Wo liegt bei Guillaume der Fehler ? Man kann ja die Höhe des Auftriebbehälters beliebig steigern, um auch wirklich alle etwaigen Reibungsverluste überzukompensieren. Und es wirkt tatsächlich eine Kraft (Gewichtskraft der verdrängten Flüssigkeit) auf die Kette, während auf der anderen Seite nur die Schwerkraft entgegensteht. Das Problem ist die Verdrängungsarbeit für die unterste Boje, damit die in das Auftriebsbecken überhaupt hineingelangen kann. Hier müsste man evtl. eine Wasserdichte Schleuse konstruieren, um den Druck zu vermindern. Dabei dürften die Bojen dann keinen Kontakt haben, sondern müssten sich gegenseitig schieben. Aber vor allem haben wir hier aufgrund der Größe wohl keinen schwerkraftmindernden Kapillareffekt mehr!

Ist ein Kapillarkraftwerk ein Perpetuum Mobile?

Als Perpetuum mobile erster Art bezeichnet man eine Maschine, die dem Energieerhaltungssatz (analog dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik) widerspricht. Sie soll dadurch mindestens die zu ihrem eigenen Betrieb notwendige Energie und in manchen Fällen zusätzlich Nutzenergie liefern. Eine solche Maschine würde Energie aus dem Nichts erzeugen und damit dem Energieerhaltungssatz widersprechen. Beispiele:

Ein Wasserrad pumpt Wasser nach oben. Ein Teil des Wassers fließt wieder nach unten und treibt das Wasserrad an.

(Definition aus https://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_mobile)

Halt! Das Wasserrad ersetzen wir einfach durch ein Kapillarbündel . Der Kapillareffekt ist eine natürliche Pumpe, die immer weiter läuft, solange Wasser durchströmen kann! Nicht ein Teil, sondern das gesamte Wasser fließt anschließend durch den "Schwerkrafteffekt" wieder nach unten und füllt die Kapillaren von Neuem. Widerspricht das dem Energieerhaltungssatz?

Der Energieerhaltungssatz drückt die Erfahrungstatsache aus, dass die Energie eine Erhaltungsgröße ist, dass also die Gesamtenergie eines Abgeschlossenen Systems sich nicht mit der Zeit ändert. Zwar kann Energie zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von Bewegungsenergie in Wärmeenergie. Energie kann auch aus einem System oder in ein System transportiert werden. Es ist jedoch nicht möglich, Energie zu erzeugen oder zu vernichten. Die Energieerhaltung gilt als wichtiges Prinzip aller Naturwissenschaften.

(Definition aus https://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz)

So ist es: der EES drückt eine "Erfahrungstatsache" aus! Aber Schwerkraft und Kapillarkraft sind ebenfalls "Erfahrungstatsachen"! Und einschränkend bezieht sich der EES auch nur auf ein "abgeschlossenes System".

Als abgeschlossenes System wird ein System ohne Wechselwirkung mit seiner Umgebung bezeichnet.

(Definition aus https://de.wikipedia.org/wiki/Abgeschlossenes_System)

Wir haben aber eine"Wechselwirkung mit der Umgebung", nämlich die Schwerkraft, dieimmer wieder neuauf das (in den Kapillaren durch molekulare Kräfteentgegender Schwerkraft) nach oben gezogene Wasser einwirkt!

Das Kapillarkraftwerk ist also keinPerpetuum Mobile, weil es kein abgeschlossenes System ist! Durch die asymmetrische Kopplung werden die zwei entgegengerichteten Kräfte (Schwerkraft und Kapillarkraft) kurzgeschlossen und immer wieder neu in Bewegungsenergie umwandelt. 

Im Prinzip verhält sich das Kapillarkraftwerk genau, wie eine Windmühle: Diese wird von Wind (Wasser) angetrieben, der durch ein Luftdruckgefälle (Schwerkraftgefälle) entsteht. 

Es ist dabei noch nicht einmal erforderlich, zu verstehen, ob die Schwerkraft statisch oder dynamisch ist. Man sagt ja auch, das ein Magnetfeld nicht dynamisch sei. Aber dann dürfte man nicht von Kräften sprechen. Das bisherige Unvermögen, diese Kräfte für permanente Energieerzeugung zu nutzen (der Energieerhaltungssatz ist nur ein Erfahrungssatz!), ist selbstverständlich kein Beweis, dass man sie nicht in Zukunft (durch Gleichrichtung) nutzen kann.

Im Interview mit Hans Weidenbusch erklärt dieser, wie schwer es ist, ein Perpetuum Mobile zu vermarkten. Es stößt auf kriminellen Widerstand durch Hacker-Aktivisten, die sich als Weltbildverteidiger profilieren müssen.